Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2020

@dachi: Die Sache mit der buckligen Verwandschaft klingt natürlich böse. Tatsächlich ist aber die bucklige Verwandschaft eines Akademikers der direkte Draht zur Realität - die "buckligen" das sind die, die arbeiten und davon bucklig wurden. Logischerweise leben die dann auch in bescheidenen Verhältnissen und können vom weniger Buckligen mit allerlei ziemlich wertlosem Tand - scherzhaft als Sperrmüll bezeichnet - beglückt werden.
Wir wissen alle, dass es denen, denen es etwas besser geht, nicht besser gehen würde, wenn es die bucklige Verwandschaft nicht gäbe, die tatsächlich etwas bewegt und nicht nur wie dieser den Rahm abschöpft. Und unser gesamtes Wirtschaftsystem beruht darauf, dass die, denen es weniger gut geht, in ihrem Bestreben nach Wohlstand mit allerlei mehr oder weniger nützlichem Tand abgespeist werden. Daher nehme ich Thomas Geschichte als Ode an die arbeitende Schicht und als schonungslos sarkastische Offenbarung (wo wir schon mitten im heiligen Fest sind) wie diese gesellschaftlich von den Wohlstandsinhabern abgefertigt werden. Bei Licht betrachtet nicht nur ein familiäres, sondern ein nationales sowie internationales Gesellschaftsproblem.

Das klingt jetzt aber viel zu Ernst für die gemachten Scherze. Und natürlich darf man sich die Frage stellen, ob Weihnachten der richtige Rahmen für Scherze ist... ist ja ein heiliges Fest und schon damals haben die Mohren aus dem Morgenland die Geschenke aus der Ferne gebracht - genauso wie heute Alibaba zusammen mit DHL.

@EFA: danke für's Relativieren... aber natürlich ist mein Text durchaus nicht nur lustig gemeint, sondern tatsächlich auch voll von böser, wenn auch maßlos überzogener, Realität. Hast aber den Kern durchaus richtig verstanden, wie es mir scheint.
 
Und in der "Zwischenzeit"

Gruss Mentor
 

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