Beseitigung Unfallschaden

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CBF`ler

Gast
Bitte an die Mods: Bin im falschem Forum gelandet. Bitte in das CBF 1000 Forum umleiten. Danke


Hallo zusammen,

unfallbedingt braucht die CBF 1000 (SC 58 Bj. 2006) meines Bruders einen neuen Lenker und neue Sturzpads. Die restlichen Schäden sind optischer Natur (Kratzer Auspuff, Fußraste, Hauptständer und Verkleidung).
Er hat das Motorrad in 2015 gebraucht gekauft. Verbaut war da schon ein Superbikelenker von ABM. Die ABE gesagt "Rohrlenker Stahl/Alu/Booster mit der KBA 90928. Die ABE gilt jedoch für verschiedene Ausführungen.
Weiterhin würde mich mangels Vergleichsmöglichkeit interessieren, ob die Klemmböcke die Originalen von Honda sind oder auch "Nachrüstteile".

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Ich suche möglichst exakt den gleichen Lenker in neu um keine zusätzlichen Umbauten an Zügen und Leitungen vornehmen zu müssen. Kann einer von Euch sagen, welcher Typ aktuell bei mir verbaut ist? Es gibt ja wohl unterschiedliche Versionen (Streetbike, Superbike, Touring etc.). Für mich sieht das zunächst mal nach einem Superbikelenker aus, wie er auch bei Polo zu bekommen ist. Hier der Link. Die dort auch abrufbare ABE ist mit der mir vorliegenden identisch.


http://www.polo-motorrad.de/de/superbike-lenker-schwarz-0229-22mm-alu.html


Vorab schon mal Danke für die Hilfestellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke an den Mod für die Umleitung!

Habe mit ABM telefoniert. Allein optisch kann man die möglichen, bei mir verbauten Typen "Streetbike -Superbike flach-", "Superbike Klassik" und "Touring" schlecht bis gar nicht unterscheiden. Die auf der Homepage von ABM angegebenen Maße sind relativ eng beisammen. In eingebautem Zustand ist leider auch keine Typenbezeichnung (zur eindeutigen Zuordnung welcher Lenker es ist) zu finden. Sollt eigentlich in der Mitte und oben auf dem Lenker eingraviert sein (gem. ABE). ABM hat mir mitgeteilt, dass die Typenbezeichnung auch schon mal an anderer Stelle eingraviert wird (unten Mitte oder seitlich).
Also wird der Lenker jetzt zuerst abgebaut. Muss ja eh runter. Wollte eigentlich alle Teile schon beisammen haben um alles in einem Rutsch zu reparieren. Aber egal, dann halt in 2. Etappen.
 
Danke an den Mod für die Umleitung!

Habe mit ABM telefoniert. Allein optisch kann man die möglichen, bei mir verbauten Typen "Streetbike -Superbike flach-", "Superbike Klassik" und "Touring" schlecht bis gar nicht unterscheiden. Die auf der Homepage von ABM angegebenen Maße sind relativ eng beisammen. In eingebautem Zustand ist leider auch keine Typenbezeichnung (zur eindeutigen Zuordnung welcher Lenker es ist) zu finden. Sollt eigentlich in der Mitte und oben auf dem Lenker eingraviert sein (gem. ABE). ABM hat mir mitgeteilt, dass die Typenbezeichnung auch schon mal an anderer Stelle eingraviert wird (unten Mitte oder seitlich).
Also wird der Lenker jetzt zuerst abgebaut. Muss ja eh runter. Wollte eigentlich alle Teile schon beisammen haben um alles in einem Rutsch zu reparieren. Aber egal, dann halt in 2. Etappen.





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Lenker ist abgebaut. Es ist der Typ 0310 (Touring alu). Rechts am Gasgriff muss ein Loch gebohrt werden (Verdrehsicherung). Auf der Kupplungsseite nicht (zumindest sehe ich hier keinen Arretierungsstift in den Armaturen). Eine letzte Frage habe ich noch: Es gibt unterschiedlich dimensionierte Lenkergewichte von 44 bis 360 g.

https://ab-m.de/de/motorradzubehoer-shop-details/1/shop/40/touring-0310-aluminium

Reichen auch die "Short Caps" aus um die Vibrationen wirksam zu minimieren oder müssen es die schwereren sein?. Verbaut ist die schwerere Version (Gewicht habe ich noch nicht gemessen).

Habt Ihr hier Erfahrungswerte?
 
In der Regel ist es so, dass die Vibrationen mit zunehmendem Gewicht abnehmen, letztlich ist es immer ein Kompromiss mit der Optik. Es ist auch nicht jeder gleich empfindlich was die Vibs angeht.

Das mit dem Loch ist auch auf der Kupplungsseite, allerdings bricht der "Pin" auf dieser Seite eher ab, weil er aus Plastik ist. Auf der Gas-Seite ist es ein eingepresster Metallstift, aber auch den habe ich schon abscheren sehen. Manche kürzen die Pins auch, um eine verstellbare Schalterarmatur zu erhalten. Ganz entfernen sollte man sie jedoch nicht, weil die Armatur von selbst schlecht klemmt, sprich sich verdreht.

:Froehlich3:
 
O.K.
Habe die Lenkergewichte gerade gewogen. Beide Seiten haben 150 g. Somit muss mein Bruder mir sagen, ob er bisher mit den Vibrationen klar gekommen ist (dann bestelle ich die aus ALU mit 140 g). Falls er hier Probleme hatte, werden es die aus Stahl mit 360 g.
Dann scheint wohl bei meiner Armatur links der Kunstoffpin schon abgebrochen zu sein. Rechts ist der Metallstift noch vorhanden. Der Vorbesitzer hat (wohl aus gutem Grund:01 - grinsen:) unter den Armaturen auch beidseitig Isoliertape auf den Lenker aufgebracht. Werde ich beim neuen Lenker auch machen.

Vielen Dank für die Info`s!
 
Lenker ist angebaut. Löcher in Lenker bohren war mit der Bohrschablone von LSL gut zu bewerkstelligen. Armaturen passen und sitzen in der richtigen Position. Lenkergewichte liegen auch parat. Leider lassen sich die Armaturen mit den 2 Schrauben je Armatur nicht mehr richtig fest ziehen. Zu meinem Entsetzen musste ich dann feststellen, dass die Schrauben nicht in ein eingepresstes Gewinde eingeschraubt werden sondern schlicht in Kunststoff. Da der Vorbesitzer den Lenker schon mal gewechselt hatte, wurde hier wohl schon mehrfach rein und rausgeschraubt. Ich musste hier natürlich auch dran. Trotz größtmöglicher Vorsicht (nicht zu stark angezogen) ist das Ergebnis leider nicht mehr genügend festziehbare Schrauben. Die Gewinde im Kunststoff sind vermurkst. Das hätte Honda besser regeln können (z.B. Metallgewinde in den Kunstoff einpressen).

Den Kauf neuer Armaturen will ich möglichst vermeiden (die Kosten für beide Seiten ein kleines Vermögen -zusammen über 300 €-). Gebrauchte machen auch meiner Sicht auch keinen Sinn, da die Gewinde ja zu schnell verschleißen. Da weiß man dann auch nicht, ob die Gewinde nicht auch schon vermurkst sind.

Hatte hier schon mal jemand dieses Problem und evtl. hierfür eine Lösung (z.B. welche Ersatzschrauben wären hier geeignet?).
 
Kannst du die evtl aufbohren und eine metallene
Gewindebuchse einkleben?
 
...............
Den Kauf neuer Armaturen will ich möglichst vermeiden (die Kosten für beide Seiten ein kleines Vermögen -zusammen über 300 €-).
Gebrauchte machen auch meiner Sicht auch keinen Sinn, da die Gewinde ja zu schnell verschleißen. Da weiß man dann auch nicht, ob die Gewinde nicht auch schon vermurkst sind..........

käme auf einen Versuch oder Anfrage an

http://www.cbf-1000.de/VBForum/showthread.php?27198-Biete-fast-alle-Teile-einer-CBF-1000-SC-58
 
JB-Weld 2-Komponistenkleister soll nach dem aushärten schleif/bohr und gewindebeschneidbar sein. Vielleicht wäre es einen Versuch Wert, die Löcher damit zuzugießen und nach dem aushärten neue Löcher zu bohren und neue Gewinde zu schneiden. Möglicherweise würde ich das an einem Dummy-Gegenstand erst mal testen/üben.
Vielleicht kennt aber noch jemand geeignetere Methoden oder Materialien. klick/klack

:Froehlich3:
 
Auch der älteste Schrauberfehler passiert immer wieder mal. Es gibt doch Metallgewinde in den Armaturen. Da diese aber auch von oben mit Kunststoff überzogen sind, habe ich das zuerst nicht gesehen. Das Hauptproblem ist aber, dass die Schrauben je Armatur unterschiedlich lang sind. Linke Armatur hat längere Schrauben als rechts. Beim ersten Zusammenbau habe ich die falschen Schrauben (zu kurze Schrauben) benutzt. Das kann dann auch nicht halten. Da die Schrauben alle auch nicht wirklich gut aussahen (Gewinde nicht mehr gut / Kreuzschlitzköpfe auch schon etwas ausgenudelt), habe ich neue Inbusschrauben (in der richtigen Länge:01 - grinsen:) auf beiden Seiten eingesetzt. Jetzt sitzt alles fest so wie es soll. Probefahrt ist gemacht und die CBF steht auch schon wieder bei meinem Bruder in der Garage.

Mea Culpa in Richtung Honda (Qualität doch nicht schlecht). Sorry an alle Beteiligten aus dem Forum zur eigentlich blödsinnigen Frage von mir.
 
Ja, die Schrauben sind alle unterschiedlich lang, nicht nur recht und links, sondern auch vorne und hinten.
Hauptsache man merkt's dann irgendwann. :frech4:
Eine zu lange Schraube rein zu würgen, die dann oben durch kommt, wäre schlimmer gewesen.

:Froehlich3:
 
So ist es. Die unterschiedliche Länge je Armatur habe ich beim Abbau gesehen. Im Regelfall baut man ja eine Armatur zunächst vollständig ab. Die unterschiedliche Länge rechts und links leider im ersten Anlauf nicht.
Man lernt halt nie aus!
 
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