KiloZeBeF
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Hm, Paktezustellung stimmt nicht ganz. Ich fand halt letzte Woche so einen Paketabholschein im Briefkasten. Es war Regenwetter und ich wollte deshalb nicht unbedingt den Weg zur Abholstation antreten... was ganz blöd war. So hatte ich viel Zeit zu grübeln, was ich dort dann ausgehändigt bekommen würde - bestellt hatte ich nix. Einschreiben? Verlust der Fahrerlaubnis? Nachweis der Identität sei mitzubringen, war immerhin auf dem DHL-Zettel zu lesen. Ein wenig Ärger war auch dabei, weil die Zustellung selbst wenn sie ernsthaft versucht worden war, erfolglos sein musste(!), weil nach dem Elektrowurm von neulich die Klingel bei mir nur so lange funktioniert hat, wie auch der Installateur im Haus war. Kaum war der weg, war ich wieder von der Außenwelt abgehängt.
Also am Samstag zur Hauptpost. Eine vergnügliche Fahrt durch die Wochenendshopper im Baustellen- und Ampel-GAU. (Hier kurz angemerkt: Karlsruhe bekommt die "Kombilösung" - d.h. es wird derart intensiv die Verkehrssituation optimiert, dass man seit nunmehr vier Jahren eigentlich nie weiß, welche Kreuzung aktuell das Abbiegen in welche Richtung erlaubt und welche gerade Transferstrecke derzeit nicht gesperrt ist. Wenn's dafür nicht satt Gelder aus der Landeskasse gäbe, würde es wohl zum Bürgerkrieg kommen...)
Wie auch immer endlich an der Abholstation bin ich grob geschätzt der achtunddreißigste in der Warteschlange - klar Samstag... da kommen die ganzen berufstätigen, die unter der Woche kein Paket annehmen können. Bin fast überrascht, wie wenige da warten. Von 6 Schaltern sind auch 2einhalb besetzt - ..einhalb deshalb, weil an einem gerade zwar wer steht, aber einige Minuten lang von mir beobachtet wird, wie er das "geschlossen"-Schild positioniert - ich hab ja Zeit zum Beobachten.
Kaum eine Stunde später bin ich dran, werde freundlich begrüßt und mein Abholzettel übernommen. Die Postbedienstete marschiert in Richtung Lager und kommt mit einem kofferraumfüllenden (klar, das Auto ist noch eingemottet - ich war mit dem Quirl da) Päckchen mit der ansprechenden Botschaft "Faishionette Handbags" zurück. Auf dem Zustell-Ettikett tatsächlich mein Name. Nochmal gecheckt, ob das eine Behelfsverpackung von einem Privatversender ist - nein, 40x60x80 cm mutmaßliche Handtaschen sollte ich mitnehmen und am Ende womöglich sogar bezahlen.
Hab dann nur der freundlichen Dame etwas unfreundlich entgegengebrummt, dass ich sowas nie bestellt habe, jetzt eine Stunde Aufwand mit diesem schlechten Scherz hatte und bin gegangen. Sie hat mir sehr gefasst versucht zu erklären, dass sie ja auch nix dafür kann und hat irgendeinen Rücksendebepper montiert soweit ich das aus den Augenwinkeln noch sehen konnte. Irgendwie tat sie mir da leid... falls sie hier mitliest: Bitte um Entschuldigung. Ich war echt ein wenig verärgert.
Bis jetzt wurde noch nichts abgebucht und ich bin in froher Erwartung eines Schreibens von einer Inkasso-Gesellschaft. Es ist eine Freude in einem Land zu leben, in dem die ulkigsten Späße den Lebensunterhalt sichern... irgendeinem von den anderen halt. Ich dagegen könnt mich aufregen...
Also am Samstag zur Hauptpost. Eine vergnügliche Fahrt durch die Wochenendshopper im Baustellen- und Ampel-GAU. (Hier kurz angemerkt: Karlsruhe bekommt die "Kombilösung" - d.h. es wird derart intensiv die Verkehrssituation optimiert, dass man seit nunmehr vier Jahren eigentlich nie weiß, welche Kreuzung aktuell das Abbiegen in welche Richtung erlaubt und welche gerade Transferstrecke derzeit nicht gesperrt ist. Wenn's dafür nicht satt Gelder aus der Landeskasse gäbe, würde es wohl zum Bürgerkrieg kommen...)
Wie auch immer endlich an der Abholstation bin ich grob geschätzt der achtunddreißigste in der Warteschlange - klar Samstag... da kommen die ganzen berufstätigen, die unter der Woche kein Paket annehmen können. Bin fast überrascht, wie wenige da warten. Von 6 Schaltern sind auch 2einhalb besetzt - ..einhalb deshalb, weil an einem gerade zwar wer steht, aber einige Minuten lang von mir beobachtet wird, wie er das "geschlossen"-Schild positioniert - ich hab ja Zeit zum Beobachten.
Kaum eine Stunde später bin ich dran, werde freundlich begrüßt und mein Abholzettel übernommen. Die Postbedienstete marschiert in Richtung Lager und kommt mit einem kofferraumfüllenden (klar, das Auto ist noch eingemottet - ich war mit dem Quirl da) Päckchen mit der ansprechenden Botschaft "Faishionette Handbags" zurück. Auf dem Zustell-Ettikett tatsächlich mein Name. Nochmal gecheckt, ob das eine Behelfsverpackung von einem Privatversender ist - nein, 40x60x80 cm mutmaßliche Handtaschen sollte ich mitnehmen und am Ende womöglich sogar bezahlen.
Hab dann nur der freundlichen Dame etwas unfreundlich entgegengebrummt, dass ich sowas nie bestellt habe, jetzt eine Stunde Aufwand mit diesem schlechten Scherz hatte und bin gegangen. Sie hat mir sehr gefasst versucht zu erklären, dass sie ja auch nix dafür kann und hat irgendeinen Rücksendebepper montiert soweit ich das aus den Augenwinkeln noch sehen konnte. Irgendwie tat sie mir da leid... falls sie hier mitliest: Bitte um Entschuldigung. Ich war echt ein wenig verärgert.
Bis jetzt wurde noch nichts abgebucht und ich bin in froher Erwartung eines Schreibens von einer Inkasso-Gesellschaft. Es ist eine Freude in einem Land zu leben, in dem die ulkigsten Späße den Lebensunterhalt sichern... irgendeinem von den anderen halt. Ich dagegen könnt mich aufregen...




), aber hier hat alles gestimmt.